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schamanismus

Was ist Schamanismus? Die Bezeichnung „Schamane“ bedeutet so viel wie „Mann, der mit Feuer / mit Energien arbeitet“, hat aber auch noch viele andere Bedeutungen und hat seinen Ursprung mutmaßlich in Sibirien, von wo aus er seine Verbreitung um die Welt angetreten hat. Ein grundlegendes Lebensthema des Schamanen liegt im Erkennen und Begreifen der kosmischen Zusammenhänge, und dem sich Öffnen/ Offensein gegenüber der allumfassenden Weisheit und für das Leben in und mit dieser. Schamanismus als eine Art „Handwerk“ betrachtet, beinhaltet diverse Elemente, die je nach Kultur unterschiedlich stark gewichtet und ausgeprägt sind. Immer aber wird die Ursachen für eine Situation im Leben eines Menschen oder für seinen gesundheitlichen Zustand auf geistiger oder Bewusstseinsebene gesucht, gemäß dem Grundsatz, dass wir selber die Ursachen für das gesetzt habe, was uns im Leben begegnet. Wenn nicht in diesem, dann vielleicht in einem anderen Leben. Und immer ist alles, was existiert, untrennbar miteinander und ineinander verwoben und damit Eins. Daher hat alles, was wir denken, sagen und tun, Auswirkung auf das gesamte kosmische Gefüge. Auch, wenn man sich dessen auf den individuell verschiedenen Entwicklungsstufen unterschiedlich stark bewusst sein mag...So können nun Themen an der Wurzel beleuchtet und „angepackt“ und in Harmonie gebracht werden, was sich im Folgenden auch im Außen, auf der materiellen Ebene zeigen kann.So manches Denk- oder Verhaltensmuster stammt noch aus Kindheitserlebnissen, Traumata oder aus anderen Leben und Zeiten und sollte uns bislang vor etwas beschützen. Wir haben uns so daran gewöhnt, dass es schon fast Teil der eigenen Persönlichkeit geworden ist. Doch irgendwann wird der Ruf nach Wachstum laut, dann brauchen wir diese Art des Schutzes so nicht mehr; dann wird das Hemd zu klein und zwickt und will abgelegt und gegen ein passenderes getauscht werden. Hier mal ein kleiner Überblick über schamanische Arbeitsweisen ohne Anspruch auf Vollständigkeit:Während der Schamane in Europa bei seiner Arbeit mit Menschen heute quasi als Übersetzer des Klienten zwischen diesem und seinem Höheren Selbst oder anderen Anteilen des Betreffenden, und als Mittler zwischen Klient und geistiger Welt fungiert, wird diese Arbeit in Südamerika häufig Pflanzen überlassen. Der Schamane selbst sorgt hier während der Zeremonien für den korrekten Ablauf der Zeremonien und für das Wohlergehen und die Sicherheit der Teilnehmer und die Balance der z. B. beim Temazcal (Schwitzhütten-Heilzeremonie) auftretenden Energien. So hat der Schamane in Deutschland manchmal mehr energetische, aber meist sanftere Arbeit mit den Klienten, die er hellsichtig verrichtet, in Südamerika dagegen geht es auch schon mal etwas „handfester“ zu aufgrund der kraftvollen Wirkung der Pflanzen. Der Heilung Suchende bekommt die Heilarbeit und seine Eigenverantwortung deutlicher mit, da er sich augenscheinlich stärker aktiv beteiligen muss.In jedem Fall gilt:Heilen kann sich nur jeder selber. Ohne den Willen und die Bereitschaft des Einzelnen, heil zu werden, funktioniert gar nichts. Und kein vernünftiger Schamane würde irgendetwas gegen den Willen einer Person tun. Aber wenn der Wille da ist, können Schamanen die Betreffenden begleitend auf ihrem Weg unterstützen und helfen oftmals, mehr Klarheit zu finden, wo man selber nicht mehr klar sieht, Blockaden aus dem Weg räumen und oftmals noch nicht erkannte Konflikte lösen helfen etc.Was Schamanen auch der unterschiedlichsten Richtungen gemeinsam ist, ist die Annahme einer höchsten schöpferischen Kraft, das Wissen um die Existenz anderer Ebenen als der materiellen und das sich-Bewegen in jenen, das Wissen darum, dass alles und alle miteinander verbunden sind und somit jede Änderung, die auf einem Gebiet vorgenommen wird, Auswirkungen auf das gesamte Gefüge hat,die Akzeptanz und der Respekt für die geistige Welt, die uns auch helfend und führend zur Seite stehen kann, wenn wir uns ihr öffnen, die – je nach dem- aber auch mal unsere Hilfe benötigen,und das Bestreben, Heilungssuchenden mit ihrem Wissen und ihren Möglichkeiten unterstützend zur Seite zu stehen, als Diener der Schöpfung und der Menschen, wie auch der Tiere, Landschaften, Mineralien und anderer Wesen, zum höchsten Wohle aller.Sie betrachten die Lebewesen in ihrer Ganzheit, also als Einheit aus Körper, Seele und Geist, da z.B. Erkrankungen sich zwar auf physischer Ebene ausdrücken, die Ursachen dafür aber auf den Ebenen von Seele oder Geist gesetzt werden. Auch Probleme, die einem im Alltag auf materieller Ebene begegnen, werden häufig vorher auf subtiler Ebene generiert. Obgleich es von der Wissenschaft bislang vernachlässigt wird, so hat doch jedes Wesen Bewusstsein und eine Art Seele und Materie (z.B. Licht, Energie) ist genauso göttlich oder gottgewollt wie der Geist. Daher müssen alle Aspekte eines Menschen oder sonstigen Wesens betrachtet werden, denn wird nur die seelische oder nur die körperliche Ebene betrachtet, entsteht ein Ungleichgewicht und die tiefere Disharmonie bleibt bestehen.Wer befürchtet, Schamanismus sei irgendwie religiös gefärbt, dem sei gesagt, dass das nicht der Fall ist. Religionen bestehen zumeist aus Gruppierungen, die einen Glauben teilen und die einen Sprecher haben, nach dem sich andere richten. Schamanismus dagegen folgt keinem Glauben, sondern richtet sich nach dem kosmischen Wissen. Zudem sammelt ein jeder seine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse. Schamanen wünschen auch keine Sprecher zwischen dem Göttlichen und sich selbst, sondern bevorzugen die direkte Verbindung. Gut, manche hoffen, dass Pflanzen ihnen dort weiter helfen, wo sie alleine noch nicht weiter kommen... Schamanen betrachten alle Wesen der Schöpfung als gleichberechtigte Teile Gottes oder des Großen Geistes, was dasselbe meint.Also: nein, ich bete keine Steine, Felsen, Bäume, Tiere, Menschen oder sonstigen Teile der Schöpfung an, auch wenn ich wunderschöne Sonnenuntergänge oder einen atemberaubenden Aus- oder Anblick schon mal zum Niederknieen finde... :)Und, ja, ich habe von Jesus schon gehört. :)Der will übrigens auch nicht angebetet werden...